29 Aug 09

Mobiltelefone sind mittlerweile in beinahe jedem deutschen Haushalt in mehrfacher Ausführung vorhanden. Bedingt durch immer günstigere Handyverträge können problemlos auch hochwertigste und bestens ausgestattete Geräte erworben werden. Doch oft genug passiert es, dass die teuren Multitalente einmal aus der Hand gleiten und herunterfallen oder etwa aus Versehen feucht werden. Besonders in der warmen Jahreszeit werden Handys beim Baden oder einfach am Strand hohen Temperaturen ausgesetzt oder es gelangen winzige Sandkörner in die empfindliche Technik, welche letztendlich zu einem nicht mehr zu behebenden Schaden führen. In einem solchen Fall greifen die Garantieleistungen eines Herstellers meistens nicht mehr. Gleiches gilt für Schäden, welche etwa durch Dritte verursacht werden, beispielsweise wenn das eigene Mobiltelefon einmal verliehen wird und danach verloren geht. Garantie und Gewährleistung können diesbezüglich nur bei Hardware- oder Softwarefehlern, welche nicht durch Eigenverschulden hervorgerufen wurden in Anspruch genommen werden.

Da also der Handybesitzer für selbstverschuldete Beschädigungen selbst aufkommen müsste, bietet sich in diesem Zusammenhang speziell für sehr hochwertige Geräte ein Handyschutzbrief an. Mit diesem werden unter anderem Sturz- und Wasserschäden, wie auch Diebstahl abgesichert. Leider hört man immer öfter von entwendeten Mobiltelefonen, welche aufgrund ihres hohen Bekanntheitsgrades und des teuren Anschaffungswertes hoch im Kurs stehen. Besonders für Personen, welche ihr Handy im Alltag, wie auch im Beruf ständig benötigen und unter Umständen mit diesem auch viel umherreisen, ist eine Handyversicherung definitiv eine Überlegung wert.

Ein Handyschutzbrief lässt sich in der heutigen modernen Zeit problemlos und schnell im World Wide Web abschließen. Hierfür ist es lediglich notwenig ein entsprechendes Antragsformular auszufüllen. Im Vorhinein sollte dem Besitzer jedoch bekannt sein, welchen Wert durch das zu versichernde Handy dargestellt wird. Hierbei gilt, den Wiederbeschaffungswert als Grundlage dieser Überlegung zu nehmen.

Im Anschluss an den Schutzbriefantrag, wird dem Antragsteller der zugehörige Vertrag zugesendet. Diese muss in der Regel unterschrieben an den Versicherungsgeber zurück gesendet werden. Ein herkömmlicher Handyschutzbrief ist bereits ab einem Euro im Monat erhältlich. Dieser deckt einen Schaden von bis zu 300 Euro ab. Eine Investition also, die durchaus Sinn macht und auch bezahlbar ist. Bei teureren Geräten können auch höherwertige Policen abgeschlossen werden, welche für eine Schadenssumme von bis zu 900 Euro aufkommen. Diese bedingen dann jedoch einen höheren monatlichen Versicherungsbeitrag von etwa 10 Euro. Ein Handyschutzbrief gilt in der Regel für 24 Monate, geht also einher mit der durchschnittlichen Dauer eines Mobiltelefonvertrages.


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