27 Aug 09

Unter einem Privatkredit versteht man einen Kredit, der einer privaten Anschaffung dient. In der Regel werden Privatkredite aufgenommen, um etwa ein neues Auto, neue Möbel oder eine Reise zu finanzieren.

Zinsen:

Der Privatkredit ist in der Regel etwas höher verzinst als etwa ein Bauspardarlehen. Allerdings ist er wesentlich günstiger als ein Dispositionskredit. Die Rückzahlungsmodalitäten sind meist sehr flexibel gehalten; der Kunde kann den Kredit also auch sehr kurzfristig zurück bezahlen, falls sich seine Liquiditätslage verbessert hat.

Modalitäten:

Ein Privatkredit ist nicht an einen speziellen Verwendungszweck gebunden. Entsprechend entfallen langwierige Überprüfungen der Kreditvergabe durch die Bank. Meist genügt die Vorlage eines Arbeitsvertrags und die Einkunftsnachweise der letzten drei Monate, um das Darlehen bewilligt zu bekommen.
Die Auszahlung erfolgt in aller Regel sehr schnell; viele Banken werben damit, ihren Kunden das gewünschte Darlehen noch am selben Tag zur Verfügung zu stellen. Da Privatkredite meist der Erfüllung spontaner Wünsche dienen, ist ein solches Darlehen ideal für Kurzentschlossene.

Darlehenssumme:

Da die Bank keine Fragen zur Verwendung des gewünschten Darlehens stellt, ist die Höhe eines Privatkredits selbstverständlich begrenzt. Meist wird ein Darlehen in Höhe von drei Monatsgehältern unproblematisch gewährt; bei höheren Summen kommt es darauf an, ob der Kunde Sicherheiten etwa in Form von Festgeldern bei dem betreffenden Kreditinstitut nachweisen kann.

Privatkredite bei schlechter Bonität:

Die meisten Kreditinstitute haben sich dem Umstand angepasst, dass immer mehr Bürgerinnen und Bürger eine negative Eintragung bei der Schufa haben. Bei höherer Verzinsung ist es auch solchen Personen mittlerweile meist möglich, einen Privatkredit zu erhalten, sofern Nachweise über ein geregeltes Einkommen oder sonstige Sicherheiten erbracht werden können.


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