Die Verarmung der Bevölkerung schreitet in der Bundesrepublik Deutschland unaufhaltsam voran. Immer mehr Menschen drohen, in die Armutsfalle abzugleiten. Oft ist der scheinbar letzte Ausweg, Familienschmuck und ähnliche Gegenstände aus Edelmetall zu veräußern.
Goldankauf: Was versteht man darunter?
Goldankauf bedeutet für den Kunden, dass er sein Gold verkauft. Der Goldankäufer ist in der Regel eine Bank oder ein Juweliergeschäft; in weniger seriösen Fällen kann es sich auch um private Ankäufer handeln, die allerdings in der Regel weit weniger als den Marktwert bezahlen.
Was wird angekauft?
Private Händler und Juweliere nehmen auch Zahngold und Eheringe sowie Schmuck oder Besteck aus Gold an. Bei einer Bank wird in der Regel lediglich Münz- oder Barrengold akzeptiert. Bei großen Geldinstituten ist der Feingoldgehalt für den Preis ausschlaggebend; sonstige Händler berücksichtigen auch den etwaigen Sammlerwert einer Münze oder eines Schmuckstücks.
Modalitäten:
Gold ist schon immer ein begehrtes Diebesgut gewesen. Banken fordern daher beim Ankauf von Gold den Personalausweis oder Reisepass des Kunden und bewahren dessen Nummer in Zusammenhang mit der Transaktion auf. Bei einem Ankauf etwa von Zahngold eines Verstorbenen fallen diese Überprüfungen sehr unterschiedlich aus, da auch ein Herkunftsnachweis oft nicht möglich ist. Vorteilhaft für den Kunden ist, dass meist direkt und in Bargeld bezahlt wird, so dass der Verkäfer beim Goldankauf sofort über Liquidität verfügt.
Differenz zwischen An- und Verkauf:
Wer Goldbarren oder -münzen bei einer Bank verkauft, muss damit rechnen, dass er etwa zehn Prozent weniger erhält, als das entsprechende Stück ihn kosten würde, wenn er es von der selben Bank erwerben würde. Die entsprechende Spanne bezeichnet man als Agio und Disagio; es ist das Kerngeschäft des Händlers.
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